Freitag, 18. April 2008

Alles gratis oder was?

Etwas seltsam ist es ja schon: Die Tatsache, dass sie ein Programm gratis bekommen, erweckt bei machen Anwendern die Begehrlichkeit, dass fortan alles im Zusammenhang mit diesem Programm einerseits gratis und andererseits auf höchstem Niveau sein muss...

Man sollte vielleicht öfters mal darauf hinweisen, dass eine Firma, die 50'000.- für eine 6-plätzige Praxisinstallation, zuzüglich 12'000.- pro Jahr Wartungsgebühren verlangt, davon eher einige Programmierarbeiten finanzieren kann, als eine OpenSource-Organisation, die eine 6-plätzige Praxisinstallation für 3000.- aufsetzt und keine weiteren Gebühren erhebt.


Also nochmal, Leute: OpenSource heisst nicht "alles ist gratis". Ihr bekommt ein Programm gratis, das einen bestimmten Set von Features hat. Ihr könnte das Programm ja gratis herunterladen und beliebig lang testen, ob es Euch zusagt.

Aber wenn Ihr dann halt doch mehr Features braucht als da sind, dann müsst Ihr für diese Features bezahlen. Ok?

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